Durch einen Zufall in der Tagesordnung sprach Philipp Mißfelder am Donnerstag, den 6. April 2006, dreimal im Plenum des Deutschen Bundestages:
„Normalerweise kommt es schon selten vor, dass ein Abgeordneter zweimal an einem Tag im Deutschen Bundestag spricht. Umso mehr war ich überrascht, als der 1. Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Norbert Röttgen, am Dienstag in der Fraktionssitzung die Rednerliste vorstellte – gleich dreimal an einem Sitzungstag wurde ich als Redner genannt. Nach meiner Jungfernrede am 16. Februar 2006 konnte ich auf diese Weise die Zahl meiner Reden auf vier steigern. Besonders war auch, dass ich zu drei kurz hintereinander folgenden Tagesordnungspunkten reden durfte.
Nach Ende der Fraktionssitzung am Dienstagnachmittag blieb nicht viel Zeit, mich auf diese drei Redebeiträge vorzubereiten. Zwei der drei Reden hielt ich zur Energiepolitik, die dritte befasste sich mit der Zukunft von Büchereien im digitalen Zeitalter. In der Aktuellen Stunde zum Energiegipfel konnte ich dabei deutlich machen, dass nach Jahren ideologiebehafteter Energiepolitik nun endlich dank Bundeskanzlerin Angela Merkel die vorurteilsfreie Beschäftigung mit diesem wichtigen Thema beginnt. Darin liegen viele Chancen gerade für unsere Region. In der Debatte zu einem Antrag der GRÜNEN zu „20 Jahre Tschernobyl“ habe ich im Namen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion allen Opfern dieser Katastrophe unser Mitgefühl ausgedrückt.“
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