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Meldungen - 2006

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Philipp Mißfelder: Mitarbeiterbeteiligung macht Arbeitsplätze sicherer

08.12.2006


Karl-Josef Laumann auf dem Bundesparteitag in Dresden

Seit Wochen wird in Deutschland über mehr Mitarbeiterbeteiligung und über Investivlohn diskutiert. Der Grund dafür ist der Antrag „Soziale Kapitalpartnerschaft – für mehr Arbeitnehmerbeteiligung an Gewinn und Kapital“, der auf dem vergangenen 20. Bundesparteitag der CDU Deutschlands vom 27. bis 28. November 2006 in Dresden beschlossen wurde. Der Antrag geht auf eine Initiative des Ministers für Arbeit, Soziales und Gesundheit von Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, zurück, der gleichzeitig Bundesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) ist.

„Ich habe in den letzten Tagen den Deutschen Gewerkschaftsbund mit seinen Einzelgewerkschaften, die Arbeitgeberverbände, die Kreishandwerkerschaft und die Industrie- und Handelskammer in der gesamten Emscher-Lippe-Region angeschrieben, um ihre Meinung zu Investivlöhnen zu erfahren. Die Große Koalition ist sich nämlich einig, dass dieses Modell schon im nächsten Jahr umgesetzt werden kann.

Ich halte sehr viel von dieser neuen Form der Mitarbeiterbeteiligung. Denn mit einer attraktiven Mitarbeiterbeteiligung steigt die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrem Betrieb. Damit ziehen alle für mehr Arbeit, Sicherheit und Wohlstand an einem Strang. Außerdem sind Betriebe, an denen die eigenen Beschäftigten beteiligt sind, vor der Übernahme durch ausländische Finanzinvestoren sicherer. Dies erhält die Arbeitsplätze in unserer Region, führt zu einer höheren Produktivität und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.

Ich hoffe, dass meine Initiative auf eine breite Zustimmung stoßen wird und freue mich auf die Reaktionen. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass eine gemeinsame Diskussion von Gewerkschaften und Arbeitgebern über neue Mitarbeiterbeteiligungen auch in unserer Region wichtig ist. So können vorhandene Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden.“

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