
Am 16. Februar sprach Philipp Mißfelder zum ersten Mal im Plenum des Deutschen Bundestages.
„Meine ‚Jungfernrede’ am Donnerstag ist für mich ein ganz besonderes Ereignis gewesen. Diese Atmosphäre des Plenums zum ersten Mal mit dem Applaus und den Zwischenrufen zu erleben, war eine neue Erfahrung.
Anlass der Debatte war ein Antrag der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN, nach dem die gesamte deutsche Energieversorgung in wenigen Jahrzehnten vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden soll. Ich habe als Berichterstatter für Energiepolitik deutlich gemacht, dass weiterhin ein ausgewogener Energiemix notwendig ist. Angesichts des wachsenden Energiehungers der Weltbevölkerung und der Abhängigkeit Deutschlands von importierten Energieträgern haben heute traditionelle Energieträger weiterhin ihre Berechtigung. Dies erfordert eine langfristige und realistische Energiepolitik, in der neben den erneuerbaren Energien auch die heimische Kohle ihren Platz haben wird. Gerade für unsere Region wird Energie deshalb weiterhin eines der zentralen Themen der Zukunft bleiben.
Nach meiner Jungfernrede stand ein Gespräch mit dem Bundesumweltminister Sigmar Gabriel auf dem Programm, in dem sich die für Umwelt- und Energiepolitik zuständigen Abgeordneten über die Frage des CO2-Ausstosses verständigten. Dies ist besonders für die energieintensive Industrie unserer Region wichtig.“