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Integration von Muslimen ernst nehmen

20.11.2007


Kristina Köhler MdB
©WAZ
Auf Einladung von Philipp Mißfelder MdB informierte die innenpolitische Berichterstatterin der CDU/CSU – Bundestagsfraktion, Kristina Köhler MdB, in Recklinghausen über die Bedingungen und Fragen einer gelungenen Integration von in Deutschland lebenden Muslimen. An dem Gespräch nahmen unter anderem der Beigeordnete Georg Möllers, der Verbandsvorsitzende Benno Portmann und der Kreisvorsitzende der Christlich - Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Ulrich Hempel.
Dabei machten beide Bundestagsabgeordnete deutlich, dass spätestens nach dem Integrationsgipfel am 14. Juni 2006 die Integration auf allen Ebenen von Politik und Gesellschaft sowie von den Zuwanderern selbst ernst genommen werden muss. Ein Kernstück für dieses dringende politische Vorhaben sind dabei die Integrationskurse, deren vorrangiges Ziel es ist, die Zuwanderer neben der Vermittlung von ausreichend Sprachkenntnissen auch in den Grundlagen zur Rechtsordnung, Geschichte und Kultur in Deutschland zu unterweisen.
Kristina Köhler betonte dabei, dass es ihr vor allem darum gehe, die Rahmenbedingungen für einen verfassungstreuen Islam zu schaffen. So müssten Schulen beispielsweise nicht-integrierte Familien melden, islamischer Religionsunterricht dürfe nur von in Deutschland ausgebildeten Lehrern gegeben werden, das Gleiche gelte für die Ausbildung der Imame. Nur so können Indoktrination, Gewalt und Unterdrückung von Frauen in den Familien verhindert werden.
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