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Neujahrempfang in Waltrop

15.01.2007

Mitreißende Rhetorik gab es beim traditionellen Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Waltrop in Burbaum´s Dorftenne. Hier hatte der Stadtverbandsvorsitzende Theo Surmann den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach, aufgeboten.

Bosbach überzeugt durch seine klaren Worte und sagte mit Blick auf den anwesenden Philipp Mißfelder: "Er vertritt die Interessen der jungen Generation".

Gleichzeitig hob Bosbach die Verdienste von Mißfelders Vorgänger Erwin Marschewski (66) hervor, der nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag ein wertvoller Berater für die Union sei.

Dass die Bürger der Politik mit Weitblick statt mit Kritik begegnen sollten, forderte Bosbach in seiner Betrachtung: "Zum Beispiel die Rente: Objektiv betrachtet muss ich ein halbes Jahr länger arbeiten, um Rente zu bekommen. Aber: Ich werde auf Grund des medizinischen Fortschrittes - statistisch gesehen - auch 30 Monate länger leben."

Bosbach, der sich als Berufspolitiker bezeichnete, warnte die Bürger davor, das Vertrauen in die Politik zu verlieren. Das öffentliche Klagen über neue gesellschaftliche Ungerechtigkeiten müsse aufhören, betonte er. Zumal häufig nur die in Talkrunden auftauchten, die am Rande der Gesellschaft einen Platz hätten: Spitzenverdiener wie Ackermann von der Deutschen Bank und Hartz-IV-Empfänger. "Die normalen Arbeitnehmer, die jeden Morgen um 6 Uhr auf den Wecker hauen, sich waschen, im Stehen frühstücken und bis abends arbeiten, haben die Medien oft nicht im Blick".

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