
Vor rund 350 Gästen im voll besetzten Bürgerhaus an der Leonhardstraße, unter ihnen auch der Kreisvorsitzende der CDU Recklinghausen, Josef Hovenjürgen MdL, war am Samstag der Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst MdL, beim Neujahrsempfang der CDU Castrop-Rauxel zu Gast. Generalsekretär Wüst betonte in seiner Rede, dass die CDU Nordrhein-Westfalen als Volkspartei den Anspruch habe, Debatten frühzeitig zu führen und gesellschaftliche Probleme rechtzeitig zu erkennen. Dies habe sich beim Thema Jugendgewalt gezeigt: „Auf unserem Landesparteitag in Siegburg im Mai letzten Jahres haben wir zu diesem Thema einen wichtigen Beschluss gefasst mit dem Titel ‚Jugend schützen. Gewalt bekämpfen. Härter durchgreifen.’ Wir haben damit Eckpunkte einer Politik vorgelegt, die keine Toleranz bei Jugendkriminalität zulässt“, so Wüst. Ziel der CDU sei es dabei, Jugendliche, die vom richtigen Weg abgekommen seien, wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Wüst erinnerte zudem daran, dass Hannelore Kraft nun genau ein Jahr an der Spitze der Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen stehe. Aber der von den Sozialdemokraten gewollte politische Neuanfang ist gründlich misslungen: „Sie hat keine Ideen und keine Zukunftskonzepte geliefert. Und die Sozialdemokraten stecken nach wie vor im Umfragetief.“
Sowohl der stellvertretende CDU - Stadtverbandsvorsitzende Karl-Josef Krekeler als auch Philipp Mißfelder betonten die Bedeutung der Ansiedlung einer Fachhochschule für Gesundheitsberufe in Castrop-Rauxel. Beide forderten in ihren Grußworten die Landesregierung in Düsseldorf erneut auf, sich für den Standort Castrop-rauxel zu entscheiden.
Der CDU-Förderpreis für ehrenamtliche Leistungen ging in diesem Jahr an die THW-Ortsgruppe Castrop-Rauxel.