Unternehmer Hein Send (66) löste zu Beginn des Jahrzehnts nicht nur Jubel aus, als er mit der Idee eines Betreuten Wohnens im Zentrum von Henrichenburg aufwartete. Doch seit drei Jahren sind die 18 Wohnungen mit je 47 qm sowie die drei Ehepaar-Wohnungen mit 64 qm bewohnt, und aus der Skepsis ist längst Zustimmung geworden.
„Herrn Send ist hier der große Wurf gelungen“, lobte der heimische Bundestagsabgeordnete Philipp Mißfelder die Einrichtung an der Lambertstraße in Castrop-Rauxel. Anlass war die Vergabe des Qualitätssiegels, das das Kuratorium „Betreutes Wohnen für ältere Menschen“ gestern Hein Send verlieh. Dieser hatte das im vergangenen Jahr von der Landesregierung geschaffene Zertifikat beantragt. Und nachdem das Bauwerk 200 Kriterien in den Bereichen Bauwerk und Umfeld, Grundservice, Wahlservice und Vertragsgestaltung erfüllen konnte, überreichte Kuratoriums-Vorsitzender Alexander Rychter (Bochum) die Urkunde.