
Kein Geringerer als Stefan Aust, ehemaliger Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, stand den Mitgliedern des JU-Deutschlandrats als Diskussionspartner zum neuen Kinofilm „Der Baader-Meinhof-Komplex“ zur Verfügung. Der Journalist, dessen gleichnamiges Buch über die Entstehungsgeschichte der Roten Armee Fraktion (RAF) als Drehbuchvorlage der Verfilmung dient, berichtete in dem vom heimischen Bundestagsabgeordneten Philipp Mißfelder moderierten Podiumsgespräch im Siegburger „Cinelux“-Kino ausführlich über seine Erfahrungen mit der Studentenbewegung Ende der 60er Jahre und der Radikalisierung einzelner Gruppierungen ihres Umfelds. Zuvor hatten die Teilnehmer den Film „Der Baader-Meinhof-Komplex“ in einer Exklusivvorführung gesehen. Philipp Mißfelder begrüßte es, dass die deutsche Filmbranche historisch bedeutende Themen wie den RAF-Terrorismus aufgreife und für ein breites Publikum zugänglich mache.