Mit Bürgermeister Wolfgang Pantförder bei der Ausstellungseröffnung in Recklinghausen.
Anlässlich der Eröffnung der Wanderausstellung „Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts“ durch die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach MdB, im Vestischen Museum in Recklinghausen sagte Philipp Miß-felder: „Ich danke Erika Steinbach für ihren Besuch in Recklinghausen. Es war für alle Anwesenden ein beeindruckendes Erlebnis, das millionenfache Schicksal der Vertreibung so anschaulich zu erfahren.
Erika Steinbach MdB hat sich in den vergangenen Jahren beispielhaft für das ‚Zent-rum gegen Vertreibungen‘ engagiert, das länderübergreifend an das millionenfache Schicksal des erzwungenen, gewaltsamen Heimatverlustes erinnert. Sie ist als Prä-sidentin des Bundes der Vertriebenen und als Vorsitzende des Zentrums gegen Ver-treibungen ein Garant für die Versöhnung mit unseren Nachbarvölkern und steht für die Solidarität zu allen Opfern von Vertreibung und Genozid. Deshalb werde ich Erika Steinbach auch in Zukunft bei diesem wichtigen Anliegen unterstützen“, so Philipp Mißfelder.
Die Ausstellung „Erzwungene Wege“ dokumentiert das Schicksal verschiedenster Vertreibungen, wie den Völkermord an den Armeniern 1915/16, die Vertreibung und Vernichtung der Juden in Deutschland ab 1933 oder die sogenannten „ethnischen Säuberungen“ nach dem Zerfall Jugoslawiens in den 1990er Jahren.
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