Der 30 Jahre alte Philipp Mißfelder hat mehrmals erfahren, dass Politik zur einzigen Lebensoption nicht taugt: Er hat es häufiger mit Volker Kauder zu tun bekommen, der vor wichtigen Abstimmungen im Bundestag die jungen Leute schon einmal daran erinnert, dass sie noch was werden wollten. Er hat 2002 Zweifel an seiner politischen Zukunft genährt, als er äußerte, staatlich finanzierte Hüftgelenke für Fünfundachtzigjährige seien entbehrlich. Und er musste einen Artikel in einer Zeitschrift über sich ergehen lassen, die in ihm einen Karrieristen sehen wollte, der für ein Lächeln der Kanzlerin seine fehlenden Ideale preisgebe.
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philipp-missfelder.de